Porsche-Werk in Leipzig fertigt künftig Bentley-Karosserien

Leipzig (APA/dpa) - Im Leipziger Porsche-Werk wird künftig auch die Karosserie des neuen Bentley Continental gefertigt. Das sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Der Probebetrieb laufe schon seit einigen Wochen, später starte dann die Serienproduktion. Die fertigen Bentley-Karosserien würden zur Weiterverarbeitung ins englische Crewe geschickt.

Die Entscheidung, die Karosserie-Fertigung nach Leipzig zu verlegen, habe nichts mit dem Brexit zu tun, sagte ein Bentley-Sprecher. Sie sei schon vor dem Votum der Briten für den Ausstieg aus der EU gefallen. Die Karosserien der früheren Continental-Modelle seien auch schon in Sachsen gebaut worden: im Zwickauer Volkswagen-Werk. Grund für den Umzug nach Leipzig sei die engere technologische Zusammenarbeit der beiden Luxusmarken Bentley und Porsche. Beide sind Töchter des VW-Konzerns.

Das Bentley-Grundgerüst soll nach Angaben der Porsche-Sprecherin im selben Karosseriebau gefertigt werden wie der Porsche Panamera. Pro Schicht arbeiten dort rund 200 Beschäftigte. Außerdem werden in einem anderen Teil des Werks die Karosserien des Porsche Macan gebaut.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche