Porsche SE: Piech bleibt im Aufsichtsrat

Der als Aufsichtsratschef abgetretene VW -Patriarch Ferdinand Piech will seinen Einfluss auf sein Lebenswerk offenbar wahren. Der 78-Jährige gehöre weiter dem Aufsichtsrat der Familienholding Porsche SE an, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch. "Wir haben keine Hinweise, dass Herr Piech sein Mandat niedergelegt hat."

Die Porsche SE ist mit knapp 51 Prozent größter Eigner von Volkswagen. Piech hält ein Aktienpaket von rund 13 an der Familienholding. Zuletzt war spekuliert worden, er könne sich von der Beteiligung trennen.

Piech hatte am Samstag nach einem gut zweiwöchigen Machtkampf seinen Rücktritt als Aufsichtsratchef und von allen anderen Mandaten in dem weltumspannenden Autokonzern erklärt. Zuvor war er im engeren Führungszirkel mit dem Plan gescheitert, Konzernchef Martin Winterkorn aus dem Amt zu drängen, dem er Versäumnisse vorwirft.

Piech hatte sich öffentlich von seinem Zögling Winterkorn distanziert und den Wolfsburger Autobauer damit in eine tiefe Führungskrise gestürzt. Nach seinem abrupten Abgang ist offen, wer Piech an der Spitze des Kontrollgremiums folgen soll. Er hatte das Zwölf-Marken-Imperium mehr als zwei Jahrzehnte lang geprägt. Als möglicher Anwärter gilt Vorstandschef Winterkorn. Es wird aber auch über andere Kandidaten diskutiert.

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co

Stockholm (APA/dpa) - Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Geschäfte schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Geschäftsportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde.
 

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Umsatz bei H&M gesunken, Geschäftsschließungen angekündigt

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will in den Niederlanden mit der Übernahme von Tele2 zu den größeren Konkurrenten KPN und Vodafone Ziggo aufschließen. T-Mobile NL kauft das niederländische Tele2-Geschäft für 190 Mio. Euro sowie eine Beteiligung, wie das deutsche Unternehmen am Freitag mitteilte. Demnach erhält Tele2 einen Anteil von 25 Prozent an der vergrößerten T-Mobile NL.
 

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Deutsche Telekom kauft kleineren Rivalen Tele2 in den Niederlanden