Porsche SE: Piech bleibt im Aufsichtsrat

Der als Aufsichtsratschef abgetretene VW -Patriarch Ferdinand Piech will seinen Einfluss auf sein Lebenswerk offenbar wahren. Der 78-Jährige gehöre weiter dem Aufsichtsrat der Familienholding Porsche SE an, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch. "Wir haben keine Hinweise, dass Herr Piech sein Mandat niedergelegt hat."

Die Porsche SE ist mit knapp 51 Prozent größter Eigner von Volkswagen. Piech hält ein Aktienpaket von rund 13 an der Familienholding. Zuletzt war spekuliert worden, er könne sich von der Beteiligung trennen.

Piech hatte am Samstag nach einem gut zweiwöchigen Machtkampf seinen Rücktritt als Aufsichtsratchef und von allen anderen Mandaten in dem weltumspannenden Autokonzern erklärt. Zuvor war er im engeren Führungszirkel mit dem Plan gescheitert, Konzernchef Martin Winterkorn aus dem Amt zu drängen, dem er Versäumnisse vorwirft.

Piech hatte sich öffentlich von seinem Zögling Winterkorn distanziert und den Wolfsburger Autobauer damit in eine tiefe Führungskrise gestürzt. Nach seinem abrupten Abgang ist offen, wer Piech an der Spitze des Kontrollgremiums folgen soll. Er hatte das Zwölf-Marken-Imperium mehr als zwei Jahrzehnte lang geprägt. Als möglicher Anwärter gilt Vorstandschef Winterkorn. Es wird aber auch über andere Kandidaten diskutiert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los