Porsche zahlt Mitarbeitern 9.656 Euro Prämie

Stuttgart (APA/dpa) - Die Rekorde in der Porsche-Bilanz lassen auch die Prämien für die Mitarbeiter steigen. 9.656 Euro gibt es zusätzlich, wie Unternehmen und Betriebsrat am Mittwoch in Stuttgart mitteilten: 8.600 Euro Prämie für besondere Leistung, 700 Euro Sonderbeitrag zur Altersvorsorge und dazu noch 356 Euro Jubiläumszahlung. Porsche feiert heuer "70 Jahre Porsche Sportwagen" - der 356 war das erste Modell.

Im Vorjahr hatte es in Anlehnung an den 911er eine Sonderzahlung in Höhe von insgesamt 9.111 Euro gegeben. Das Geld wird den Angaben zufolge an rund 23.000 Mitarbeiter der Porsche AG ausgezahlt, unabhängig von Tätigkeit und Hierarchie. Wer nicht Vollzeit arbeitet oder noch neu ist, bekommt allerdings nicht den vollen Betrag.

Porsche hatte im vergangenen Jahr rund 246.000 Autos ausgeliefert - vier Prozent mehr als 2016. Der Umsatz stieg auf 23,5 Milliarden Euro, das operative Ergebnis auf 4,1 Milliarden Euro.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"