Porsche könnte laut Vertriebschef Lufttaxi bauen

Stuttgart (APA/Reuters) - Porsche denkt einem Medienbericht zufolge über Drohnen für den Personentransport nach. "Das macht schon Sinn. Wenn ich von Zuffenhausen zum Stuttgarter Flughafen fahre, brauche ich mindestens eine halbe Stunde, wenn ich Glück habe. Mit dem Flieger wären es dreieinhalb Minuten", sagte Vertriebschef Detlev von Platen der "Automobilwoche".

"Das Thema dritte Dimension bewegt uns. Ich kann mir gut vorstellen, dass so etwas mal auf dem Porsche-Weg kommen könnte", sagte Von Platen. Dem Branchenblatt zufolge will der Sportwagenbauer schon bald eine Designskizze präsentieren.

Die Volkswagen-Tochter hat demnach ein Fluggerät vor Augen, bei dem der Passagier offenbar auch die Steuerung übernehmen kann. "Einen Porsche fährt man selbst – so könnte dies auch im Fall einer Drohne sein. Aber ohne dass dafür einen Pilotenschein notwendig ist, weil das Gerät eben vieles selbst machen kann", sagte der Manager laut Vorabbericht vom Samstag. Er sehe Einsatzmöglichkeiten für die Porsche-Drohne unter anderem in Ballungsräumen

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder