Porsche-Holding nun auch in Bosnien-Herzegowina vertreten

Die Porsche Holding Salzburg hat seit 1. Juli auch eine Firma in Bosnien-Herzegowina und wird dort Autos der Marken des VW-Konzerns - Volkswagen samt Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Skoda und Porsche - importieren. Die Holding übernimmt dazu die ASA-Gruppe, die im Vorjahr mit knapp 3.000 Neuwagen einen Marktanteil von gut 40 Prozent erreichte, teilte die Holding am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Zu den Geschäftsführern der neugegründeten Porsche BH d.o.o. Sarajevo wurden Alex Vaszi (51) und Senad Olovcic (52) berufen. Das neue Unternehmen wird sowohl im Großhandel (Porsche Bosna i Hercegovina) als auch im Einzelhandel (Porsche Sarajevo) tätig sein. Gleichzeitig sorgt Porsche Leasing für die Finanzierung der Fahrzeuge. Für die Porsche Holding Salzburg schließe sich damit auch der letzte noch weiße Fleck auf der Landkarte in Süd-/Osteuropa, hieß es in der Aussendung. Mit der Übernahme der Importeurs-Verantwortung in Bosnien und Herzegowina ist die Gruppe nun laut eigenen Angaben neben Österreich in allen zwölf Ländern der CEE-Region sowie in der Ukraine im Groß- und im Einzelhandel tätig.

Brüssel (APA/dpa) - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger scheint mit seinen Forderungen nach einem schnellen Abschluss der EU-Finanzplanungen für das kommende Jahrzehnt abzublitzen. Für Frankreich gehe es darum, ein gutes Budget für die Zeit ab 2021 zu haben und nicht darum, vor der Europawahl im Mai 2019 fertig zu sein, sagte die französische Europaministerin Nathalie Loiseau am Montag am Rande von EU-Beratungen.
 

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EU-Staaten bremsen bei Einigung auf nächsten Finanzrahmen

Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Aufarbeitung des Dieselskandals wird Volkswagen nach eigener Darstellung noch viele Jahre beschäftigen. Der Konzern habe zwar deutliche Fortschritte gemacht, sagte Vorstandschef Herbert Diess der Zeitschrift "Automobilwoche". Es gebe aber immer noch viel zu tun.
 

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Volkswagen-Chef Diess: Bewältigung des Dieselskandal dauert noch lang

Frankfurt/Rom (APA/Reuters) - Der Konflikt um die Budgetpläne der italienischen Regierung treibt die Europäische Zentralbank (EZB) um. In Europa gebe es wieder Sorgen hinsichtlich der Tragfähigkeit der Schulden von Staaten und Privatwirtschaft, sagte EZB-Vizechef Luis de Guindos am Montag auf einer Finanzkonferenz in Frankfurt. "Was die öffentlichen Finanzen angeht ist Italien gegenwärtig der prominenteste Fall."
 

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EZB-Vize sorgt sich um Schuldenberg Italiens