Porsche bleibt Gewinnbringer für Volkswagen

Der Gewinn von Porsche ist um 6 Prozent gestiegen, Umsatz kletterte gar um ein Viertel auf Rekordhöhe. Die für Innenstädte tauglichen Geländeautos - im Jargon SUV genannt - haben sich besonders gut verkauft.

Stuttgart. Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche bleibt für den Volkswagen-Konzern ein wichtiger Gewinnbringer. 2015 legte das Ergebnis nach Steuern um 6 Prozent auf 2,335 Mrd. Euro zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz der Stuttgarter kletterte 2015 um ein Viertel auf den Rekordwert von 21,5 Mrd. Euro. Auch das operative Ergebnis stieg um 25 Prozent, es erreichte 3,4 Mrd. Euro.

Porsche kam auf eine Umsatzrendite - also einen Anteil des Gewinns am Umsatz - von 16 Prozent, innerhalb der VW-Gruppe bleibt die Firma damit eine Ertragsperle. Auch bei den Auslieferungen ging es weiter steil bergauf: Rund 225.000 Autos wurden an die Kunden übergeben, um 18,6 Prozent mehr als 2014. Porsche-Chef Oliver Blume sprach von einem "außerordentlichen Ergebnis".

Verkaufsstärkstes Modell war der kleinere SUV Macan mit einem Absatz von gut 80.000 Stück nach 45.000 im Vorjahr. Auch der große Bruder Cayenne verkaufte sich besser. Bei der Limousine Panamera war der Absatz dagegen rückläufig. In den ersten beiden Monaten lieferte Porsche 14 Prozent mehr aus als im Vorjahreszeitraum.

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke bleibt nach fünf Rekordjahren in Folge dennoch vorsichtig beim Ausblick auf das laufende Jahr. "Wir gehen davon aus, im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz leicht zu steigern und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen."

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch