Porr nach neun Monaten mit deutlich mehr Umsatz und Gewinn

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 sowohl Umsatz als auch Gewinn gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert. Während die Umsatzerlöse um 21 Prozent auf 2,23 Mrd. Euro zulegten, stieg der Periodengewinn um 171 Prozent auf 12,2 Mio. Euro. Der Vorstand geht für das Gesamtjahr von einer neuerlichen Steigerung des Ergebnisses aus.

Porr sei nach den ersten neun Monaten auf Kurs, heißt im am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht. Der Herbst habe aufgrund der milden Witterung eine hohe Bautätigkeit im In- und Ausland ermöglicht. Sollte es zu keinem frühen Wintereinbruch kommen, geht der Vorstand von einer Steigerung der Produktionsleistung des Baubetriebes im Gesamtjahr aus. Positiv wirke sich zudem der hohe Auftragspolster aus. Daneben werde sich auch die geplante Abspaltung der Immobilienaktivitäten auf die "Liquiditäts- und Ertragssituation" der Porr auswirken.

Das Betriebsergebnis lag per Ende September mit 35,8 Mio. Euro um 28 Prozent über dem Vorjahr, geht aus dem Quartalsbericht hervor.

Die Auftragssituation wird darin als "weiter sehr zufriedenstellend" beschrieben. Der Auftragsstand erreichte 4,66 Mrd. Euro und lag damit gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent tiefer. Der Auftragsstand lag mit 2,74 Mrd. Euro um 24,5 Prozent unter dem Vorjahr. Dies sei auf den Einmaleffekt durch eine Großakquisition im Vorjahr zurückzuführen, heißt es. Ohne diesen Effekt läge der Auftragseingang deutlich über dem Vorjahr.

In den ersten drei Quartalen wurden keine nennenswerten Sachinvestitionen getätigt. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 991 auf 12.330 Personen.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück