Porr erhält 100-Millionen-Auftrag in Polen

Wien (APA) - Der Baukonzern Porr hat in Polen einen Auftrag in Höhe von 412 Mio. Zloty (rund 97 Mio. Euro) an Land gezogen. Das Unternehmen wird im Süden des Landes eine Eisenbahnlinie modernisieren, sodass die maximal zulässige Geschwindigkeit von aktuell 60 bis 100 km/h auf bis zu 160km/h erhöht wird, wodurch die Streckenkapazität für den Personen- und Güterverkehr deutlich gesteigert werden soll.

Die Modernisierung der 40 km langen Strecke zwischen Kędzierzyn Koźle und Opole werde 50 Monate ab der Vertragsunterzeichnung dauern, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Im Zuge des Projekts wird die Porr 91 km Gleisoberbau einschließlich Oberleitungsanlagen sowie 112 Weichen austauschen. Darüber hinaus werden neun Brücken, fünf Überführungen, drei Unterführungen, 32 Durchlässe und 22 Bahnübergänge umgebaut. Der Komfort für die Fahrgäste soll in den Bahnhöfen verbessert werden. Es seien neue Bahnsteige mit einer Höhe von 55 cm und 76 cm geplant, was den Einstieg in die Züge wesentlich erleichtern soll, so Porr. Die Bahnsteige sollen mit neuen Überdachungen, Bänken und neuer Beleuchtung ausgestattet werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro