Porr baut Bahnstrecke in Polen - 116 Mio. Euro Auftragswert

Wien (APA) - Der börsennotierte Baukonzern Porr hat einen weiteren Großauftrag in Polen in der Tasche: Um rund 116 Mio. Euro wird die Porr bis Ende Juli 2021 eine Eisenbahnstrecke zwischen Auschwitz und Czechowitz-Dzieditz modernisieren. Dabei handelt es sich um den bisher größten Bahnbauauftrag für das Unternehmen in Polen, teilte die Porr am Montag mit.

Der Auftrag umfasst ein "Komplettpaket" für einen 21 Kilometer langen Streckenabschnitt im Süden des Landes, der sowohl für den Personen- als auch den Güterverkehr sehr wichtig sei. Die Strecke, die zur Eisenbahnlinie Nr. 93 Trzebinia-Zebrzydowice gehört, wird "insbesondere für den Steinkohletransport aus den oberschlesischen Bergwerken und den Warentransit durch die Tschechische Republik nach Südeuropa genutzt", so die Porr.

Auftraggeber ist einmal mehr die polnische Schieneninfrastrukturgesellschaft PKP PLK S.A., die zu den Staatsbahnen gehört. Die Porr hat damit mittlerweile den fünften Auftrag eingeheimst, der Gesamtwert dieser fünf Projekte beläuft sich auf rund 285 Mio. Euro.

Wien (APA) - Trotz guter Konjunktur erfreut sich das Sparbuch in Österreich weiterhin größter Beliebtheit. Als Sparform liegt es unangefochten mit einem Beliebtheitswert von 80 Prozent vor dem Bausparen mit 60 Prozent und der Lebensversicherung mit 44 Prozent. Der durchschnittliche monatliche Sparbetrag stieg gegenüber dem Vorjahr von 239 auf 245 Euro. Das geht aus der neuen Sparstudie der Erste Bank hervor.
 

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Erste Sparstudie: Sparbuch weiterhin beliebteste Sparform

Basel (APA/Reuters) - Neue Arzneien und eine anziehende Nachfrage in China kurbeln den Umsatz des Schweizer Roche-Konzerns an und machen so die Einbußen bei den wichtigen Krebsmitteln des Pharmariesen wett. "Ausgehend von den Ergebnissen der ersten neun Monate werden wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen", sagte Roche-Chef Severin Schwan am Mittwoch nach der Vorlage von Umsatzahlen.
 

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Neue Arzneien und China geben Pharmariese Roche Schub

Wien (APA) - Der Wiener Hausbetreuer Attensam steigerte im Geschäftsjahr 2017/18 den Umsatz um 8,7 Prozent auf einen Rekordwert von 66,9 Millionen Euro (Vorjahr 61,6 Millionen Euro). Probleme bereite dem familiengeführten Unternehmen allerdings der Personalmangel in Westösterreich, so Firmenchef Oliver Attensam am Mittwoch in einer Pressekonferenz.
 

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Attensam: Rekordumsatz trotz Personalmangel