Polytec 2014 mit mehr Umsatz, etwas weniger Gewinn

Der börsennotierte oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat im Geschäftsjahr 2014 mehr Umsatz, aber einen geringeren Gewinn erzielt. Der Umsatz der Polytec Group stieg im Vorjahr um 3,1 Prozent auf 491,3 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sank leicht von 19,1 Mio. auf 18,9 Mio. Euro. Die Dividende soll unverändert bei 0,25 Euro je Aktie bleiben.

Angesichts der volatilen Nachfrageentwicklung im Nutzfahrzeugemarkt schließt Polytec für das laufende Geschäftsjahr 2015 einen weiteren Personalabbau nicht aus. Im Pkw-Bereich hingegen seien keine Überraschungen zu erwarten, so das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung.

In der Umsatzsteigerung für 2014 enthalten ist ein Umsatzbeitrag der beiden Ende November 2014 erworbenen niederländischen Werke in Roosendaal und Putte von rund 8,5 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der Polytec belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf 36,5 Mio. Euro (2013: 36,4 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (Ebit) lag laut im Internet veröffentlichtem Konzernabschluss bei 20,6 Mio. Euro, nach 21,4 Mio. Euro im Jahr 2013.

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich deutlich von 50,2 auf 34,0 Prozent. Dies sei auf die Konsolidierung der beiden niederländischen Unternehmen und die im September 2014 abgeschlossene erfolgreiche Platzierung eines Schuldscheindarlehens mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro zurückzuführen. Gleichzeitig stieg dadurch der Endbestand der flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 auf 111,9 Mio. Euro (Vorjahr: 34,2 Mio. Euro).

Stark entwickelt hat sich der Geschäftsbereich Pkw, wo sich der Umsatz 2014 zum Jahr davor um 8,3 Prozent auf 315,7 Mio. Euro erhöhte. Hingegen sank der Umsatz im Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge gegenüber 2013 um 11,1 Prozent auf 123,1 Mio. Euro. Dies sei auf die allgemein rückläufige Marktentwicklung bei mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen zurückzuführen.

Im Geschäftsbereich Non-Automotive erhöhte sich der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 12,4 Prozent auf 52,5 Mio. Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für 2014 die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Dividende von 0,25 Euro je Aktie vor.

Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2015 wird ein Konzernumsatz von über 600 Mio. Euro erwartet. Dies stütze sich auf die ganzjährige Einbeziehung der beiden zugekauften niederländischen Werke sowie organisches Wachstum auf Basis des Serienstarts neuer Produkte. Auch die Ergebniszahlen sollten sich - trotz der geplanten Restrukturierungskosten aufgrund des Abschlusses eines Sozialplans für das deutsche Werk in Gochsheim - spürbar verbessern, so das Polytec-Management.

Weiterer Personalabbau werde nicht ausgeschlossen, da die Nachfrage im Bereich Nutzfahrzeuge weiterhin "volatil" sei. Diese Maßnahmen könnten möglicherweise das Ergebnis belasten. Im Markt für Pkw erwartet das Management hingegen keine Überraschungen.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit