Polytec fuhr 2015 bessere Ergebnisse als erwartet ein

Wien - Der börsennotierte oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat voriges Jahr bessere Ergebnisse eingefahren als erwartet. Der operative Gewinn (EBIT) wuchs von 20,6 auf 36,6 Mio. Euro, und das Nettoergebnis kletterte von 13,6 auf 23,7 Mio. Euro, teilte Polytec am Dienstag mit. Der Umsatz wuchs - stark akquisitionsbedingt - von 491 auf 627 Mio. Euro.

In diesen Erlösen enthalten ist ein Umsatzbeitrag der beiden Ende November 2014 erworbenen niederländischen Werke in Roosendaal und Putte von 110,4 Mio. Euro (2014: 8,5 Mio. Euro), die nun ganzjährig konsolidiert wurden. Rechnet man diese Akquisitionseffekte heraus, wurde statt 27,5 Prozent Plus ein organisches Umsatzwachstum von 6,9 Prozent erzielt.

Das Wachstum wurde laut Polytec vor allem von deutlich höheren Umsätzen im Pkw-Kleinserienbereich getragen. Im Bereich Pkw, der mit 67 Prozent der Gesamterlöse das umsatzstärkste Marktsegment der Gruppe bildet, wuchs der Umsatz um ein Drittel auf 420 Mio. Euro. Im Segment Nutzfahrzeuge (23,6 Prozent Anteil) stieg er um ein Fünftel auf 148 Mio. Euro. Die Erlöse im Bereich Non-Automotive (9,3 Prozent) erhöhten sich um 11 Prozent auf 58 Mio. Euro.

Das EBITDA der Gruppe stieg von 36,5 auf 59,7 Mio. Euro, die EBITDA-Marge verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent. Die EBIT-Marge legte um 1,6 auf 5,8 Prozent zu. Das Finanzergebnis betrug -4,3 Mio. nach -1,8 Mio. Euro im Jahr davor.

Der für 19. Mai geplanten Hauptversammlung wird für 2015 die Anhebung der Dividende auf 0,30 (0,25) Euro je Aktie vorgeschlagen. Die Papiere notierten an der Wiener Börse zuletzt mit 7,60 Euro.

Die Mitarbeiterzahl per 31. Dezember lag mit 4.223 etwas höher als ein Jahr davor (4.162). Im Jahresschnitt stieg sie auf 4.247 (3.581) - hier wird der Effekt der Zukäufe sichtbar.
Für 2016 geht das Polytec-Management - auf Grundlage eines stabilen Konjunkturverlaufs sowie einer positiven Geschäftsentwicklung aller Großkunden - von einem Wachstum bei Konzernumsatz und Ergebniszahlen aus, heißt es im Ausblick.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit