Polnische Regierungschefin für Kompromiss bei EU-Entsenderichtlinie

Sofia (APA/dpa) - Polen sucht einen Kompromiss bei der Reform der EU-Entsenderichtlinie. Das sagte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo am Mittwoch bei einem Besuch in Bulgarien. Beide Länder wollten sich gemeinsam um einen Kompromiss in der EU bemühen, betonte Szydlo nach einem Treffen mit ihrem bulgarischen Amtskollegen Boiko Borissow in Sofia.

Die polnische Regierungschefin räumte während einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz ein, dass jedes EU-Land seine eigenen Probleme habe.

"Die Botschaft von unserem Teil Europas, insbesondere von uns - den Regierungschefs von Bulgarien und Polen -, ist Eintracht und Solidarität", sagte Szydlo als Reaktion auf Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Bei seinem Bulgarien-Besuch Ende August hatte Macron die Politik der nationalkonservativen polnischen Regierung scharf kritisiert: "Polen ist ein Land, das gegen die europäischen Interessen geht", hatte Macron gesagt.

Frankreich und auch Österreich drängen darauf, dass bei Entsendungen von Arbeitnehmern in ein anderes EU-Land für gleiche Arbeit auch gleicher Lohn bezahlt werden müsse, und warnen vor Lohn- und Sozialdumping.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro