Polizei veröffentlichte Aufnahmen des tödlichen Uber-Unfalls

San Francisco/Tempe (APA/AFP) - Drei Tage nach dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto von Uber im US-Bundesstaat Arizona hat die Polizei Videoaufnahmen der letzten Sekunden vor dem Zusammenstoß mit einer Fußgängerin veröffentlicht. Darin ist zu sehen, wie die Insassin des Wagens kurz vor dem Aufprall sichtlich entsetzt den Mund aufreißt.

Die Aufnahmen aus dem Inneren des Autos scheinen zu belegen, dass sich die Fahrerin auf die Automatikfunktion ihres Wagens verlassen hatte: Sekundenlang blickt sie nach unten, erst kurz vor dem Zusammenprall schaut sie auf und schnappt entsetzt nach Luft.

Aufnahmen einer Kamera auf dem Armaturenbrett zeigen gleichzeitig, wie die Fußgängerin ihr Fahrrad über die unbeleuchtete Straße schiebt: Scheinbar aus dem Nichts tauchen zuerst ihre Füße im Bild auf, eineinhalb Sekunden später wird sie von dem Auto in voller Fahrt getroffen. Die 49-Jährige erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Der tödliche Unfall fachte die Debatte über die Sicherheit des autonomen Fahrens weiter an. Der US-Fahrdienstvermittler Uber äußerte sich am Montag tief betroffen und stoppte vorübergehend den Betrieb seiner selbstfahrenden Autos für Tests oder Kundenfahrten in Tempe, Pittsburgh, Toronto und San Francisco. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, "vollständig mit den örtlichen Behörden" zu kooperieren, um den Unfall aufzuklären.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte