Polen stoppt Maut-Ausschreibung: Kapsch zittert um Großkunden

Wien/Warschau (APA) - Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom muss um einen langjährigen Großkunden zittern. Die polnische Regierung will das Lkw-Mautsystem von staatlichen Stellen betreiben lassen und hat die seit Dezember 2016 laufende Ausschreibung gestoppt. Der bis November 2018 laufende Vertrag mit Kapsch bleibt aber aufrecht.

"Kapsch TrafficCom wird sich um etwaig verfügbares Folgegechäft in Polen engagieren", teilte das Wiener Unternehmen am Montag mit. Wie dieses Folgegeschäft aussehen könnte oder ob es überhaupt eins gibt, ist unklar. Denkbar wäre, dass Polen das Mautsystem zwar staatlich betreibt, jedoch Expertise zukauft. Ob dies dann freihändig vergeben würde oder wieder via Ausschreibung, ist offen.

Kapsch TrafficCom hat vor mehreren Jahren das Mautsystem in Polen aufgebaut und betreibt es seither. Der aktuelle Vertrag hat eigentlich eine Option auf eine einjährige Verlängerung (bis 2019).

Bereits im Dezember 2016 hat Polen die neuerliche, nunmehr gestoppte Ausschreibung für das Lkw-Mautsystem gestartet. Für Kapsch TrafficCom wäre es keineswegs eine sichere Sache gewesen, dass man gewinnt, denn es gab knapp zehn Bieter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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