Polen pocht auf neuen Zeitplan für Börsengang von Raiffeisen-Tochter

Wien/Warschau (APA/Reuters) - Der polnische Regulator KNF besteht auf die Einhaltung des mit der Raiffeisen Bank International (RBI) vereinbarten Zeitplans für den Börsengang ihrer polnischen Tochter. Sollten nicht mindestens 15 Prozent der Raiffeisen Bank Polska bis Mai 2018 an die Warschauer Börse gebracht werden, könnte man die RBI bestrafen, teilte die polnische Aufsicht am Dienstag mit.

Zuvor hatten polnischen Medien darüber berichtet, dass Vertreter der österreichischen Bank den Regulator darum gebeten hätten, den Börsengang frühestens auf 2019 zu verschieben. Zudem solle die Bank ohne das unprofitable Schweizer-Franken-Portfolio auf das Börsenparkett gebracht werden, was das Angebot attraktiver machen würde. Eine RBI-Sprecherin wollte sich nicht näher dazu äußern. "Der Börsengang ist ausgesetzt und es gibt weitere Diskussionen mit dem Regulator", sagte sie.

Die RBI hätte 15 Prozent an ihrer Polen-Tochter bereits bis Juni 2017 an die Warschauer Börse bringen sollen. Der polnische Regulator, der anfänglich auf die Einhaltung des Zeitplans pochte, stimmte schlussendlich dann doch einer Verschiebung auf Mai 2018 zu. Der Buchwert des Anteils liegt bei rund 950 Mio. Zloty (224 Mio. Euro).

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen