Polen sagt 8 Mrd. Euro für Juncker-Investitionsplan zu

Brüssel - Polen beteiligt sich am EU-Investitionsplan von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit 8 Mrd. Euro. Der Betrag werde über die nationale Förderbank BGK (Bank Gospodarstwa Krajowego) fließen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Polen ist nach Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und Luxemburg das sechste EU-Land, das sich an dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) beteiligt. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) hatte erklärt, dass Österreich bis Juni über einen möglichen Beitrag zum Juncker-Paket entscheiden wolle. Dem Finanzminister zufolge ist noch nicht geklärt, welche Auswirkungen eine Beteiligung Österreichs auf das Budgetdefizit (Maastricht) haben wird.

Der Europäische Fonds für Strategische Investitionen soll 21 Mrd. Euro umfassen. Dabei kommen 16 Mrd. Euro in Form von Garantien aus dem EU-Budget, weitere 5 Mrd. Euro steuert die Europäische Investitionsbank (EIB) bei, der eine Schlüsselrolle bei der Projektauswahl zukommt. Die EU hofft auf eine Hebelwirkung durch die Beteiligung privater Investoren, sodass in den kommenden drei Jahren ein Gesamtvolumen von 315 Mrd. Euro zustande kommen soll.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma