Polen sagt 8 Mrd. Euro für Juncker-Investitionsplan zu

Brüssel - Polen beteiligt sich am EU-Investitionsplan von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit 8 Mrd. Euro. Der Betrag werde über die nationale Förderbank BGK (Bank Gospodarstwa Krajowego) fließen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Polen ist nach Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und Luxemburg das sechste EU-Land, das sich an dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) beteiligt. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) hatte erklärt, dass Österreich bis Juni über einen möglichen Beitrag zum Juncker-Paket entscheiden wolle. Dem Finanzminister zufolge ist noch nicht geklärt, welche Auswirkungen eine Beteiligung Österreichs auf das Budgetdefizit (Maastricht) haben wird.

Der Europäische Fonds für Strategische Investitionen soll 21 Mrd. Euro umfassen. Dabei kommen 16 Mrd. Euro in Form von Garantien aus dem EU-Budget, weitere 5 Mrd. Euro steuert die Europäische Investitionsbank (EIB) bei, der eine Schlüsselrolle bei der Projektauswahl zukommt. Die EU hofft auf eine Hebelwirkung durch die Beteiligung privater Investoren, sodass in den kommenden drei Jahren ein Gesamtvolumen von 315 Mrd. Euro zustande kommen soll.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen