Plus 11,2 Prozent: Wien-Tourismus freut sich über "Super-Juli"

Wien - Der Wien-Tourismus konnte heuer laut eigenen Angaben einen "Super-Juli" verzeichnen: Mit 1,423.000 Gästenächtigungen wurde der vorjährige Vergleichswert um 11,2 Prozent übertroffen, hieß es am Montag in einer Aussendung. Als spektakulär wurden vor allem die Zuwachsraten aus dem arabischen Raum bewertet - während Russland weiter schwächelt.

Zweistellig gewachsen ist laut Wien-Tourismus das Aufkommen aus wichtigen Märkten wie Deutschland, den USA, Spanien und China. Leicht Rückgänge gab es aus Österreich und Japan. Aus Russland kamen 12.000 Menschen weniger - wobei dieser Rückgang alleine durch das Plus aus den USA wettgemacht werde, wie es hieß.

Außergewöhnlich starke Steigerungen erbrachten auch Südkorea, Israel, Brasilien, Taiwan und Indien, wobei die Zuwachsraten aus diesen Ländern bis zu 56 Prozent betrugen. All das wird laut Aussendung aber von den arabischen Ländern in den Schatten gestellt: Die Nächtigungen aus Saudi-Arabien stiegen etwa um 217 Prozent auf 17.000, jene aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) erhöhten sich um 183 Prozent auf 20.000.

Es sei, so wurde betont, üblich, dass die Ergebnisse aus diesen Märkten nach Ende des Ramadan massiv ansteigen. Heuer im Juli sei der Effekt jedoch extrem gewesen.

Vom starken Aufkommen im Juli profitierten alle Hotelkategorien. Die durchschnittliche Bettenauslastung erhöhte sich von 60,5 auf 64,0 Prozent. Auch insgesamt befindet man sich erneut auf Rekordkurs: Von Jänner bis Juli 2015 hatte Wien mit 7,755.000 Nächtigungen um 6,5 Prozent mehr Aufkommen als in den ersten sieben Monaten 2014.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los