Pkw-Neuzulassungen auch im Oktober eingebrochen - Ein Fünftel weniger

Wien (APA) - Nach einem Rückgang im September sind die Neuzulassungszahlen von Autos auch im Oktober eingebrochen, allerdings nicht mehr ganz so stark. Es wurden 22.513 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, um rund ein Fünftel weniger als im Oktober 2017, teilte die Statistik Austria am Montag mit.

Im August kam es zu einem regelrechten Neuanmeldungs-Boom, der durch Vorziehkäufe wegen der ab 1. September geltenden neuen, realistischeren Pkw-Abgastests WLTP bedingt war. In der Folge gingen die Neuzulassungen dann zurück.

Neuzulassungen benzinbetriebener Autos sanken im Oktober um 12,6 Prozent, jene dieselbetriebener um 33,1 Prozent. Die Zulassungszahlen von Elektro-Autos haben sich zwar auf 836 mehr als verdoppelt, machen aber nur einen Anteil von 3,7 Prozent an den Neuzulassungen aus.

Betrachtet man den Zeitraum Jänner bis Oktober, so blieben die Neuzulassungen für Pkw mit 298.271 Fahrzeugen annähernd auf Vorjahresniveau (298.122). Der Anteil benzinbetriebener Pkw erhöhte sich dabei auf 54,1 Prozent, jener von Diesel-Autos sank auf 41,2 Prozent. Die höchsten Anteile an allen Pkw-Neuzulassungen hatten die Automarken VW (16,6 Prozent), Skoda (7,5 Prozent) sowie Seat (5,7 Prozent).

Bedingt durch die rückläufigen Pkw-Zulassungszahlen sind auch die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen insgesamt im Oktober um rund 15 Prozent auf 29.459 eingebrochen. Der Nutzfahrzeugmarkt entwickelte sich hingegen positiv. Neu zum Verkehr zugelassene Lastkraftwagen (Lkw) der Klasse (Kl.) N1 stiegen um 8,3 Prozent, Lkw Kl. N2 um 65,9 Prozent, Lkw Kl. N3 erhöhten sich um 11,1 Prozent und Sattelzugfahrzeuge um 6,4 Prozent. Abnahmen wurden hingegen bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (-8,5 Prozent) registriert. Bei Zweirädern wurden mehr Motorräder (+18,9 Prozent , aber weniger Motorfahrräder (-10,6 Prozent) neu zugelassen.

Von Jänner bis Oktober 2018 wurden insgesamt 390.326 Kfz neu zugelassen, etwa gleich viele wie im gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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