Pirelli schloss 2017 mit Gewinn- und Umsatzwachstum

Rom/Mailand (APA) - Der italienische Reifenhersteller Pirelli, der am 4. Oktober an die Mailänder Börse zurückgekehrt ist, hat das Jahr 2017 mit einem Gewinn- und Umsatzwachstum abgeschlossen. Der Umsatz stieg gegenüber 2016 um 7,6 Prozent auf 5,352 Mrd. Euro. Der Nettogewinn kletterte um 60,5 Prozent auf 263,4 Mio. Euro, teilte der Konzern am Montag mit.

Die Nettoverschuldung fiel gegenüber 2016 von 4,912 Mrd. Euro auf 3,218 Mrd. Euro. Im laufenden Jahr rechnet das Mailänder Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von sechs Prozent. Die Produktion von Reifen im höheren Segment soll bis Ende 2018 60 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen.

Der Pirelli-Board will der Aktionärsversammlung am 15. Mai eine Erweiterung des Aufsichtsrats um einen Mitglied vorschlagen. Damit soll die Zahl der Boardmitglieder auf 15 steigen. Das neue Mitglied soll von den Minderheitsaktionären gestellt werden, hieß es.

Der chinesische Chemieriese ChemChina hatte den Reifenkonzern 2015 erworben und ihn von der Börse genommen. ChemChina, der bisher indirekt 65 Prozent an Pirelli hielt, reduzierte seinen Anteil im Zuge der Rückkehr an die Börse auf etwas weniger als 50 Prozent.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht