Piratenpartei in Umfragen mit Abstand stärkste Partei in Island

Reykjavik - Der Aufstieg der Piratenpartei in der Popularität bei der isländischen Bevölkerung scheint unaufhaltsam. Ein knappes Drittel (30 Prozent) aller Isländer würde derzeit die in den meisten anderen Ländern als Kleinstpartei existierende Gruppierung wählen. Im März dieses Jahres hatten die "Piraten" in Umfragen erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen.

Die Piratenpartei liegt in einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage acht Prozentpunkte vor der derzeit zweitstärksten Partei Islands, der konservativen Unabhängigkeitspartei (22 Prozent). Dahinter liegen die Sozialdemokraten (Opposition, 14 Prozent) und die liberale Fortschrittspartei von Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson (zehn Prozent).

Gründerin und aktuelle Parteichefin der isländischen Piratenpartei ist Birgitta Jonsdottir, die unter anderem durch ihr Engagement im Rahmen der Aufdecker-Plattform Wikileaks international bekannt wurde. Das US-Justizministerium ermittelte im Jahr 2011 gegen die isländische Politikerin.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen