Piratenpartei in Umfragen mit Abstand stärkste Partei in Island

Reykjavik - Der Aufstieg der Piratenpartei in der Popularität bei der isländischen Bevölkerung scheint unaufhaltsam. Ein knappes Drittel (30 Prozent) aller Isländer würde derzeit die in den meisten anderen Ländern als Kleinstpartei existierende Gruppierung wählen. Im März dieses Jahres hatten die "Piraten" in Umfragen erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen.

Die Piratenpartei liegt in einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage acht Prozentpunkte vor der derzeit zweitstärksten Partei Islands, der konservativen Unabhängigkeitspartei (22 Prozent). Dahinter liegen die Sozialdemokraten (Opposition, 14 Prozent) und die liberale Fortschrittspartei von Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson (zehn Prozent).

Gründerin und aktuelle Parteichefin der isländischen Piratenpartei ist Birgitta Jonsdottir, die unter anderem durch ihr Engagement im Rahmen der Aufdecker-Plattform Wikileaks international bekannt wurde. Das US-Justizministerium ermittelte im Jahr 2011 gegen die isländische Politikerin.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte