Pioneers-Mitgründer Tschas wird Leiter der Digitalisierungsagentur

Wien (APA) - Andreas Tschas leitet ab 17. September die von der österreichischen Bundesregierung eingerichtete Digitalisierungsagentur DIA. Das gaben Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) am Freitag bekannt. Tschas habe im Ausschreibungsprozess mit seiner bisherigen Erfahrung - unter anderem als Mitgründer des Start-up-Brutkasten Pioneers - überzeugt.

Tschas ist Mitgründer des Pioneers Festival, bei dem sich Start-ups vernetzen. Im Juli 2017 zog er sich aus der aktiven Rolle bei Pioneers zurück und übernahm die Leitung des Bereichs Marketing und Business Development beim Wiener Hightech-Unternehmens TTTech. Tschas ist Mitglied der Global Shapers Community des World Economic Forums.

Die Digitalisierungsagentur wurde Ende Mai vorgestellt. Sie wird von Wirtschafts- und Verkehrsministerium gemeinsam finanziert und in der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in Wien eingerichtet. Sie wird durch einen Beirat begleitet und strategisch unterstützt. Die Beiratsmitglieder wurden ebenfalls am Donnerstag vom FFG-Aufsichtsrat beschlossen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht