Pimco droht Ärger mit US-Börsenaufsicht

Pimco, eine Tochtergesellschaft der Allianz und einer der größten Investmentfonds der Welt, droht Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC. Die Behörde prüfe die Bewertung bestimmter Papiere, in die der Pimco-Fond Total Return von Ende Februar bis Ende Juni 2012 investiert hatte, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Konkret verdächtigt die Börsenaufsicht Pimco, Renditen künstlich aufgeblasen zu haben, um Anleger anzuziehen. Pimco werde mit der SEC kooperieren und sei zuversichtlich, dass die Angelegenheit keine Auswirkungen auf das Kundengeschäft habe, teilte der Fonds weiter mit. Pimcos Total-Return-Fonds wurde lange Zeit von Star-Investor Bill Gross geführt. Im September 2014 verließ Gross die Allianz-Tochter. Mit ihm gingen weitere Mitarbeiter und zogen viel Kapital ab. Dadurch verlor Pimco seinen Status als größter Fonds der Welt an den US-Fonds Vanguard. Heute verwaltet Pimco rund 1,52 Billionen Dollar (1,4 Bill. Euro).

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch