Pimco droht Ärger mit US-Börsenaufsicht

Pimco, eine Tochtergesellschaft der Allianz und einer der größten Investmentfonds der Welt, droht Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC. Die Behörde prüfe die Bewertung bestimmter Papiere, in die der Pimco-Fond Total Return von Ende Februar bis Ende Juni 2012 investiert hatte, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Konkret verdächtigt die Börsenaufsicht Pimco, Renditen künstlich aufgeblasen zu haben, um Anleger anzuziehen. Pimco werde mit der SEC kooperieren und sei zuversichtlich, dass die Angelegenheit keine Auswirkungen auf das Kundengeschäft habe, teilte der Fonds weiter mit. Pimcos Total-Return-Fonds wurde lange Zeit von Star-Investor Bill Gross geführt. Im September 2014 verließ Gross die Allianz-Tochter. Mit ihm gingen weitere Mitarbeiter und zogen viel Kapital ab. Dadurch verlor Pimco seinen Status als größter Fonds der Welt an den US-Fonds Vanguard. Heute verwaltet Pimco rund 1,52 Billionen Dollar (1,4 Bill. Euro).

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