Pimco droht Ärger mit US-Börsenaufsicht

Pimco, eine Tochtergesellschaft der Allianz und einer der größten Investmentfonds der Welt, droht Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC. Die Behörde prüfe die Bewertung bestimmter Papiere, in die der Pimco-Fond Total Return von Ende Februar bis Ende Juni 2012 investiert hatte, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Konkret verdächtigt die Börsenaufsicht Pimco, Renditen künstlich aufgeblasen zu haben, um Anleger anzuziehen. Pimco werde mit der SEC kooperieren und sei zuversichtlich, dass die Angelegenheit keine Auswirkungen auf das Kundengeschäft habe, teilte der Fonds weiter mit. Pimcos Total-Return-Fonds wurde lange Zeit von Star-Investor Bill Gross geführt. Im September 2014 verließ Gross die Allianz-Tochter. Mit ihm gingen weitere Mitarbeiter und zogen viel Kapital ab. Dadurch verlor Pimco seinen Status als größter Fonds der Welt an den US-Fonds Vanguard. Heute verwaltet Pimco rund 1,52 Billionen Dollar (1,4 Bill. Euro).

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia