Pilotenverband Aeropers verklagt Lufthansa-Tochter Swiss

Kloten (APA/sda) - Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss streitet mit ihren Piloten. Der Pilotenverband Aeropers will nun eine gerichtliche Klärung. Zuvor waren die Verhandlungen über künftige Arbeitsbedingungen, neue Flugzeuge sowie eine Zusammenlegung der beiden Pilotenkorps der Swiss gescheitert.

Der Knackpunkt liegt dabei in der künftigen Durchführung von Langstreckenflügen: Die Swiss will die neuen Jets des Typs Boeing 777 künftig nicht nur von den Langstreckenpiloten, sondern auch von den geringer entlöhnten Regionalpiloten fliegen lassen. Dies legte die Fluggesellschaft in deren neuen Gesamtarbeitsvertrag "GAV14 Plus" fest.

Damit verletze die Swiss die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages mit den Langstreckenpiloten, erklärte Aeropers in einer Mitteilung am Donnerstag und bestätigte eine entsprechende Meldung der Schweizer Zeitung "Blick".

Man habe das Management in den letzten Wochen mehrfach auf diese Verletzungen hingewiesen, hieß es weiter. Leider habe dieses die vorgebrachten Lösungsvorschläge abgelehnt und dem Verband keine andere Wahl gelassen, als die Gerichte anzurufen, ließ sich Aeropers-Präsident Rolf Odermatt in der Mitteilung zitieren.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne