Pilotenverband Aeropers verklagt Lufthansa-Tochter Swiss

Kloten (APA/sda) - Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss streitet mit ihren Piloten. Der Pilotenverband Aeropers will nun eine gerichtliche Klärung. Zuvor waren die Verhandlungen über künftige Arbeitsbedingungen, neue Flugzeuge sowie eine Zusammenlegung der beiden Pilotenkorps der Swiss gescheitert.

Der Knackpunkt liegt dabei in der künftigen Durchführung von Langstreckenflügen: Die Swiss will die neuen Jets des Typs Boeing 777 künftig nicht nur von den Langstreckenpiloten, sondern auch von den geringer entlöhnten Regionalpiloten fliegen lassen. Dies legte die Fluggesellschaft in deren neuen Gesamtarbeitsvertrag "GAV14 Plus" fest.

Damit verletze die Swiss die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages mit den Langstreckenpiloten, erklärte Aeropers in einer Mitteilung am Donnerstag und bestätigte eine entsprechende Meldung der Schweizer Zeitung "Blick".

Man habe das Management in den letzten Wochen mehrfach auf diese Verletzungen hingewiesen, hieß es weiter. Leider habe dieses die vorgebrachten Lösungsvorschläge abgelehnt und dem Verband keine andere Wahl gelassen, als die Gerichte anzurufen, ließ sich Aeropers-Präsident Rolf Odermatt in der Mitteilung zitieren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte