Pilotenstreiks kosten Lufthansa weitere 100 Millionen Euro

Die Streiks der Piloten in diesem Jahr belasten das Lufthansa-Ergebnis. Dem Unternehmen sei in den ersten drei Monaten des Jahres wegen der Arbeitsniederlegungen 42 Mio. Euro Schaden entstanden, sagte Konzernchef Carsten Spohr am Mittwoch in Hamburg. Da Fluggäste üblicherweise nach Streiks weniger häufig buchten, sei für das zweite Quartal von einer Ergebnisbelastung von 58 Mio. Euro auszugehen.

In dem seit einem Jahr tobenden Tarifkonflikt mit der Lufthansa legten die Flugzeugführer die Arbeit bereits 15 Mal nieder. Der Schaden durch diese und andere Streiks belief sich für die Lufthansa im vorigen Jahr auf 230 Mio. Euro. Die Piloten kämpfen für die Beibehaltung ihrer alten Frührentenregelung und gegen die Billigstrategie der Konzernführung.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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