Pierer bringt mit WP-Gruppe Ex-Cross Motorsport an die Börse

Der Industrielle Stefan Pierer, Eigentümer der Cross Industries Gruppe, die bereits Mehrheitsbeteiligungen an den börsenotierten Unternehmen KTM und Pankl Racing Systems hält, geht nun mit einem weiteren Unternehmen an die Börse. Ab morgen, Freitag, notieren die Aktien der WP-Gruppe, vormals Cross Motorsport Systems, an der Wiener Börse, teilte die WP AG am Donnerstag adhoc mit.

Mit dem Börsengang der WP-Gruppe kommt es erstmals seit dem Juni 2014, als der Luftfahrtzulieferer FACC an die Börse ging, wieder zu einem erstmaligen Börsengang. Allerdings ohne öffentlichem Angebot.

Pierer ist an der WP-Gruppe mit Sitz im oberösterreichischen Munderfing mittelbar - über mehrere Zwischengesellschaften - und unmittelbar über die Cross Industries AG mit 89,79 Prozent beteiligt. 500.000 Aktien, das sind genau 10 Prozent, hält die Wiener Ocean Consulting GmbH - über die beiden Zwischengesellschaften Swissburg AG und Qino Flagship AG. Verbleiben also bloß 0,21 Prozent restliche Aktien.

Die WP AG firmierte früher als Cross Motorsport Systems GmbH. Sie beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit über 600 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Umsatz von rund 121 Mio. Euro und ein EBIT von 8,6 Mio. Euro. "Der Zugang zum Kapitalmarkt ist eine wesentliche Säule für künftige Wachstumsschritte und unterstützt den globalen Kurs des Unternehmens", so WP-Vorstand Johann Haunschmid in der Adho-Mitteilung.

Die WP-Gruppe entwickelt und produziert Fahrwerks- und Hochleistungskomponenten für die Motorrad- und Automobilindustrie. Sie sei Technologieführer in der europäischen Motorradzulieferindustrie, heißt es weiter. Zum Kundenkreis zählten nahezu die gesamte europäische Motorrad- und Sportwagenindustrie. Hauptkunden in der Motorradindustrie sind demnach KTM, Husqvarna, BMW Motorrad, Triumph Motorcycle, Ducati und Sherco.

Die Betreuung der Kunden erfolge über das weltweite Vertriebsnetzwerk mit Standorten in Österreich, Deutschland, USA und China. Die Produktionswerke der Gruppe befinden sich in Österreich und China. Mit einem indischen Partner bestehe eine Entwicklungs-und Fertigungskooperation im Bereich Fahrwerkskomponenten.

Neben der Belieferung von Serienherstellern kommen WP-Produkte laut Aussendung durch den hohen Leistungsanspruch auch in zahlreichen Motorradrennsportserien zur Anwendung. Hier sei WP sowohl im Offroad (Supercross, Motocross, Enduro), sowie im Straßenrennsport (Moto3, Moto2) mit einem Racingsupport als Zulieferer vertreten.

Die Aktien der WP AG notieren an der Wiener Börse im Geregelten Freiverkehr, Marktsegment Midmarket (ISIN: AT0000A1DDL3; Börsekürzel: WPAG). Begleitet wurde der Börsengang von der Wiener Privatbank SE.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur