Philips treibt vollständige Trennung von früherer Lichtsparte voran

Amsterdam (APA/dpa) - Der niederländische Elektro- und Gesundheitstechnikkonzern Philips ist bei der geplanten kompletten Trennung vom Lichtgeschäft einen großen Schritt weitergekommen. Durch den Verkauf eines zwölfprozentigen Aktienpakets für 547 Mio. Euro sei die Beteiligung unter die Marke von 30 Prozent gesunken, teilte Philips am Dienstagabend in Eindhoven mit.

Damit ist Philips Lighting auch keine Tochter des niederländischen Konzerns mehr. Philips hatte die Lichtsparte im Mai 2016 an die Börse gebracht und zuletzt immer wieder betont, sich mittelfristig von allen Anteilen trennen zu wollen. Die Aktie von Philips Lighting hat sich seit der Platzierung gut entwickelt: Seitdem stieg der Kurs um rund zwei Drittel auf zuletzt knapp unter 33 Euro.

Damit ist das Unternehmen an der Börse derzeit rund 4,7 Mrd. Euro wert. Zum Vergleich: Der in einigen Bereichen mit Philips Lighting konkurrierende deutsche Hersteller Osram konnte seine Marktkapitalisierung in der gleichen Zeit um rund die Hälfte auf 7,4 Mrd. Euro steigern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte