Philips rutschte im dritten Quartal in die Verlustzone

Der vor der Aufspaltung stehende Elektronikkonzern Philips ist in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 103 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Im Vorjahr machte Philips noch 281 Mio. Euro Gewinn.

Eine Reihe von Sonderfaktoren wie der Umbau, eine Gerichtsstrafe oder Abschreibungen belasteten, auch das schwache Geschäft machte sich bemerkbar. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) fiel von 636 auf 536 Mio. Euro. Damit verfehlte Philips die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz sank von 5,595 auf 5,547 Mrd. Euro. Das Quartal war enttäuschend, sagte Konzernchef Frans van Houten.

Mit einem großen Einschnitt will der 123 Jahre alte Elektronikkonzern gegen die Misere ankämpfen. Die Niederländer wollen sich in zwei eigenständige Unternehmen aufspalten. Das Geschäft mit Gesundheitstechnik und Konsumelektronik soll dabei verschmolzen werden, die Lichtsparte soll abgespalten werden und 2016 auf eigenen Füßen stehen. Die Gewinnziele für 2014 hatte Philips Ende September einkassiert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro