Philips: Milliardendeal der Lichtsparte geplatzt

Der Verkauf der Lichtsparte "Lumileds" wurde von US-Behörden nicht genehmigt. Noch unklar, warum die US-Behörden kein grünes Licht gegeben haben.

Amsterdam. Philips sagt wegen des Widerstands von Aufsichtsbehörden den Verkauf von Teilen seiner Lichtsparte ab. Die Vereinbarung, eine Mehrheit am "Lumileds"-Geschäft abzugeben, sei von den US-Behörden nicht genehmigt worden, teilte Philips am Freitag mit. Es sei unklar, was die Amerikaner konkret beanstanden.

Bereits im Oktober hatte Philips auf Bedenken der US-Regierung gegen den Verkauf der in Kalifornien aktiven Sparte an ein Konsortium aus überwiegend chinesischen Investoren aufmerksam gemacht. Die betroffene Philips-Sparte "Lumileds" ist in Kalifornien aktiv und stellt Produkte für die Autobeleuchtung und LED-Komponenten her. Darüber hinaus besitzt sie eine Reihe von Patenten in dem Bereich. Philips hatte im März angekündigt, gut 80 Prozent von "Lumileds" für 3,3 Mrd. Dollar (3 Mrd. Euro) veräußern zu wollen.

Der Amsterdamer Konzern will sich künftig vor allem auf Medizintechnik sowie kleinere Elektrogeräte wie Rasierer und Bügeleisen konzentrieren. Das restliche Lichttechnikgeschäft soll 2016 an die Börse gebracht oder verkauft werden. Deutscher Konkurrent ist hier vor allem Osram.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte