Philips wächst nach längerer Durststrecke wieder

Amsterdam - Der niederländische Elektrokonzern Philips hat sich zum Jahresauftakt nach längerer Durststrecke ein Stück weit erholt. Das operative Ergebnis kletterte um knapp 7 Prozent auf 324 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis um 2 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro.

Der Traditionskonzern hat sich in den vergangenen Jahren von zahlreichen Geschäftsbereichen getrennt, etwa der Unterhaltungselektronik. Das Lampengeschäft befindet sich in der Abspaltung. Die Amsterdamer konzentrieren sich jetzt auf ihre verbleibende Medizintechnik sowie kleine Hausgeräte.

Vorstandschef Frans van Houten zeigte sich "ermutigt" vom jüngsten Plus bei den Einnahmen. Im Gesamtjahr rechne er mit einem moderaten Umsatzzuwachs. Die operative Rendite liege aber weiter einen Punkt unter dem langfristigen Ziel von elf Prozent.

In der gebeutelten Medizintechnik-Sparte, die im vergangenen Jahr unter einer Werksschließung in den USA litt, gehe es wieder aufwärts. Umsatz und Auftragseingang seien gestiegen. Allerdings verdient Philips damit weiterhin kaum Geld. Der Betriebsgewinn des Segments lag bei 17 (Vorjahr: 109) Mio. Euro. Die Niederländer hinken in dem Geschäft Experten zufolge derzeit den größeren Rivalen Siemens und GE hinterher.

München (APA/Reuters) - Siemens will beim Aufbau einer groß angelegten Produktion von Lithium-Ionen-Batterien in Europa helfen. Der deutsche Industriekonzern beteiligt sich mit 10 Millionen Euro an dem schwedischen Start-up-Unternehmen Northvolt, das dort in den nächsten Jahren eine Batteriefabrik bauen will, wie beide Firmen am Freitag in München mitteilten.
 

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Siemens beteiligt sich an Bau von Batteriefabrik in Schweden

Stuttgart (APA/Reuters) - Daimler könnte vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nach einem Bericht des "Spiegel" zum Rückruf von mehr als 600.000 Dieselfahrzeugen verdonnert werden. Das KBA gehe dem Verdacht nach, dass bei diesen Modellen unzulässige Abschalteinrichtungen die Wirkung der Abgasreinigung manipulierten, berichtete das Magazin am Freitag.
 

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Daimler droht Massenrückruf wegen Diesel

Wien/Sattledt (APA) - Der Diskonter Hofer plant in Maxglan in Salzburg den Bau seiner Osteuropa-Zentrale mit rund 350 Jobs im Endausbau, berichten die "Salzburger Nachrichten" am Freitag. Hintergrund für den Neubau sei, dass der derzeitige Hofer-Bürostandort mit 170 Mitarbeitern aus allen Nähten platze. Der neue Bürokomplex mit über 10.000 Quadratmetern Nutzfläche soll einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.
 

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Diskonter Hofer plant Osteuropa-Zentrale in Salzburg mit 350 Jobs