Philips spaltet sich auf

Amsterdam (APA/dpa-AFX) - Der holländische Elektrronikkonzern will seine Lichtsparte als eigenständiges Unternehmen für Kapital von außen öffnen.

Amsterdam. Großer Einschnitt beim niederländischen Elektronikkonzern Philips. Der Siemens-Konkurrent will sich in zwei eigenständige Unternehmen aufspalten, die weiterhin den bekannten Markennamen tragen sollen, wie der Konzern am Dienstag überraschend mitteilte. Demnach sollen das Geschäft mit Gesundheitstechnik und Konsumelektronik verschmolzen werden.

Die Lichtsparte, die etwa mit der ehemaligen Siemens-Tochter Osram konkurriert, soll in die Unabhängigkeit entlassen werden und sich damit auch Kapitalgebern von außen öffnen. Durch den Wandel hin zu Leuchtdioden steht die Branche unter großem Kostendruck. Erst im Frühjahr war Philips aus der Unterhaltungselektronik ausgestiegen und hatte die TV-Sparte ganz abgestoßen.

Wien/Pfäffikon (APA) - Bei der insolventen Modekette Charles Vögele sind laut "Presse" (online) noch zwei Interessenten im Rennen - diese sind höchst unterschiedlich und bisher noch nicht in Österreich tätig. Demnach bietet zum einen der deutsche Finanzberater GA Europe, der sich auf Restrukturierungen spezialisiert hat. Auch der niederländische Modekonzern Victory and Dreams wolle zuschlagen.
 

Newsticker

Vögele - Noch zwei Bieter im Rennen, Zuschlag am Donnerstag möglich

Wien (APA) - Die Umstellung auf einen praxisnäheren Messzyklus bei Pkw-Abgastests sorgt im Herbst für längere Lieferzeiten bei Neuwagen, warnt die Autoindustrie. "Alle Modelle müssen neu geprüft werden, inklusive allen einzelnen Modellvarianten, die sich aufgrund diverser Ausstattungs-, Motorisierungsmöglichkeiten etc. unterscheiden", so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.
 

Newsticker

Pkw-Hersteller: Neuer Abgastest sorgt für längere Lieferzeiten

Berlin (APA/Reuters) - Immer mehr Flüchtlinge und Migranten werden in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. Im Mai 2018 gingen nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vom Dienstag 306.574 Personen aus den acht Haupt-Asylzugangsländern einer Beschäftigung nach. Im Mai 2017 waren es noch 203.736 Personen gewesen. Stark gestiegen ist auch die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten:
 

Newsticker

Immer mehr Flüchtlinge in Deutschland in Arbeitsmarkt integriert