Pharmariese Teva bietet 40 Milliarden für Rivalen Mylan

Bei der Pharmaindustrie steht der nächste Mega-Deal an: Generika-Hersteller Teva will sich Mylan schnappen. Ein Übernahmeschlacht zeichnet sich ab. Mylan will nicht verkaufen.

Tel Aviv/New York. Es wäre der bisher größte Pharma-Deal des Jahres: Der israelische Hersteller von Nachahmer-Medikamenten Teva will den US-Konkurrenten Mylan kaufen - allerdings gegen dessen Willen. Die Ratiopharm-Mutter Teva bietet 82 Dollar (etwa 77 Euro) pro Aktie, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Insgesamt wird Mylan so mit über 40 Mrd. Dollar (gut 37 Mrd Euro) bewertet.

Das wäre ein kräftiger Aufschlag auf den Aktienkurs. Teva will etwa die Hälfte des Preises bar bezahlen, den Rest mit eigenen Aktien.

Das Geschäft würde die Position von Teva als Weltmarktführer bei Nachahmer-Medikamenten (Generika) festigen. Zusammen kommen beide Unternehmen auf einen Jahresumsatz von 27 Mrd. Dollar.

Doch das Kaufangebot stößt bei Mylan nicht auf Gegenliebe. Der Rivale ist derzeit selbst mit einer Milliardenübernahme beschäftigt. Er bietet 29 Mrd. Dollar für den irischen Pharmakonzern Perrigo. Dieses Offert wird jedoch von Perrigo ebenfalls nicht unterstützt.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung