Pharmariese Teva bietet 40 Milliarden für Rivalen Mylan

Bei der Pharmaindustrie steht der nächste Mega-Deal an: Generika-Hersteller Teva will sich Mylan schnappen. Ein Übernahmeschlacht zeichnet sich ab. Mylan will nicht verkaufen.

Tel Aviv/New York. Es wäre der bisher größte Pharma-Deal des Jahres: Der israelische Hersteller von Nachahmer-Medikamenten Teva will den US-Konkurrenten Mylan kaufen - allerdings gegen dessen Willen. Die Ratiopharm-Mutter Teva bietet 82 Dollar (etwa 77 Euro) pro Aktie, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Insgesamt wird Mylan so mit über 40 Mrd. Dollar (gut 37 Mrd Euro) bewertet.

Das wäre ein kräftiger Aufschlag auf den Aktienkurs. Teva will etwa die Hälfte des Preises bar bezahlen, den Rest mit eigenen Aktien.

Das Geschäft würde die Position von Teva als Weltmarktführer bei Nachahmer-Medikamenten (Generika) festigen. Zusammen kommen beide Unternehmen auf einen Jahresumsatz von 27 Mrd. Dollar.

Doch das Kaufangebot stößt bei Mylan nicht auf Gegenliebe. Der Rivale ist derzeit selbst mit einer Milliardenübernahme beschäftigt. Er bietet 29 Mrd. Dollar für den irischen Pharmakonzern Perrigo. Dieses Offert wird jedoch von Perrigo ebenfalls nicht unterstützt.

Istanbul (APA/Reuters) - Die türkische Wirtschaft ist im dritten Quartal so kräftig wie seit sechs Jahren nicht mehr gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag zwischen Juli und September um 11,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt am Montag mitteilte. Ökonomen waren von 10 Prozent ausgegangen. Damit hat sich das Wachstum im Vergleich zur ersten Jahreshälfte mehr als verdoppelt.
 

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Türkische Wirtschaft verdoppelte Wachstum im dritten Quartal

Buenos Aires (APA/dpa) - Auf den ersten Blick steht das Spitzentreffen der WTO in Buenos Aires unter guten Vorzeichen: Der Welthandel floriert, die Handelsschranken sinken. Doch es gibt einen Spielverderber: Die Trump-Regierung, die das WTO-System anzweifelt und mit eigenen Strafzöllen untergräbt.
 

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Freihandelsrisiko USA: Geht die Globalisierung trotz Trump weiter?

München (APA/dpa) - Der Autobauer BMW hat im November bei den Verkäufen deutlich zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr setzte das Unternehmen weltweit mit 220.649 Fahrzeugen 5,2 Prozent mehr ab. Das teilte der Dax-Konzern am Montag in München mit. Nach elf Monaten steht nun ein Plus von 3,6 Prozent auf 2,23 Millionen Autos zu Buche.
 

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BMW steigerte Verkaufstempo im November