Pharmakonzern Novartis investiert in Stein in Zell- und Gentherapien

Basel (APA/awp/sda) - Novartis investiert in die Herstellung von Zell- und Gentherapien in der Schweizer Gemeinde Stein (Kanton Aargau) und will dort bis zu 450 neue Stellen in den kommenden drei Jahren schaffen. Dafür sind gestaffelt Investitionen von bis zu 90 Mio. Franken (78,96 Mio. Euro) geplant, wie der Pharmakonzern am Montag mitteilte.

Der Bau einer Produktionsanlage für neuartige Zell- und Gentherapien soll laut den Angaben die Einführung dieser Therapien in Europa vorantreiben. Anfänglich sollen rund 260 neue Stellen entstehen, mit einem Potenzial von bis zu 450 neuen Jobs, wie es weiter hieß. Die ersten Therapien aus Stein würden voraussichtlich Anfang 2020 für Patienten in Europa und der Schweiz verfügbar sein. Erst am Freitag hatte Novartis von der Europäischen Kommission die Zulassung für seine Zell-Therapie Kymriah für zwei Indikationen erhalten.

Novartis stellt bereits Zell- und Gentherapien in Morris Plains, New Jersey (USA), her. Zudem wurde im Juli mit dem französischen Unternehmen CELLforCURE ab 2019 die Produktion von Therapien an deren Standort Les Ulis (Essone) in Frankreich vereinbart.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte