Pharmakonzern Boehringer verbucht Umsatzrückgang

Düsseldorf/Ingelheim (APA/Reuters) - Der zweitgrößte deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat im ersten Halbjahr weniger erlöst. Der Umsatz ging auf 8,6 (Vorjahr: 9,2) Mrd. Euro zurück, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Währungsbereinigt seien aber die beiden wichtigsten Bereiche - Humanpharmazeutika und Tiergesundheit – im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen.

Die im vergangenen Jahr im Zuge des Geschäftetauschs erfolgten und gebuchten Leistungen für Sanofi seien aber nun beinahe abgeschlossen, was den Konzernumsatz negativ beeinflusst habe. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand auf vergleichbarer Basis unverändert von einem leichten Wachstum der Erlöse aus. Aussagen zum Gewinn macht der Bayer-Rivale im Halbjahr nicht. 2017 war der Umsatz währungsbereinigt um 15,7 Prozent auf 18,1 Mrd. Euro gestiegen. Umsatztreiber war unter anderem die von Sanofi übernommene Tierarzneisparte, deren Erlöse sich auf 3,9 Mrd. Euro mehr als verdoppelten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte