Pharmakonzern AstraZeneca ohne Narkosemittel

London (APA/dpa) - Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca trennt sich komplett von seinen Narkosemitteln. Für einen Betrag von zunächst 555 Mio. Dollar (463,3 Mio. Euro) werde der Konzern Aspen Global Incorporated (AGI) die noch ausstehenden Rechte für alle Länder und die Produktion an den Mitteln kaufen, wie AstraZeneca am Donnerstag mitteilte.

Seit Juni 2016 verfügt AGI bereits über die Vermarktungsrechte außerhalb der USA. Je nach Entwicklung der Umsätze werde AGI in den nächsten zwei Jahren noch 211 Mio. Dollar an Meilenstein-Zahlungen leisten. Für eine Übergangszeit von fünf Jahren produziert AstraZeneca die Mittel für AGI weiter.

AstraZeneca sucht derzeit wie viele Konkurrenten neue Wachstumsträger und stellt sich neu auf. Seit dem vergangenen Jahr kämpft der Konzern vor allem mit den Auswirkungen des Patentablaufs für seinen wichtigen Blockbuster, den Blutfettsenker Crestor.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro