Pharmabranche gab für Fusionen und Übernahmen 329 Mrd. Dollar aus

Die weltweite Pharmabranche hat im Vorjahr 329 Mrd. Dollar (aktuell 301,3 Mrd. Euro) für Fusionen und Übernahmen aufgewendet und damit eine Rekordsumme investiert. Gegenüber dem Jahr 2014 war dies eine Steigerung um 51 Prozent, rechnete am Donnerstag der Berater EY in einer Aussendung vor.

Geprägt ist das hohe Niveau insbesondere durch einen einzigen Deal - die Übernahme von Allergan, die sich Pfizer 160 Mrd. Dollar kosten ließ. "Das ist nicht nur der größte Deal in der Life-Sciences-Branche, sondern der drittgrößte Deal, der jemals über alle Branchen hinweg getätigt wurde", so EY. Eine Folge daraus sind gestiegene Schulden der Unternehmen, wodurch heuer wohl weniger Geld für Übernahmen und Fusionen zur Verfügung stehe.

Dominiert wird die Liste von US-Unternehmen, die sieben der zehn Top-Deals durchführten - allen voran Pfizer, die nicht nur das mit Abstand teuerste Geschäft überhaupt durchführte, sondern um 16,8 Mrd. Euro außerdem noch Hospira zukauften. Der israelische Konzern Teva Pharmaceutical Industries nimmt mit der 40,5 Mrd. Dollar schweren Übernahme der Allergan-Generika-Sparte den zweiten Platz ein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro