Pflegeregress - Platter verlangt 100 Mio. Euro als "Soforthilfe"

Innsbruck (APA) - Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) verlangt im Zusammenhang mit der Abschaffung des Pflegeregresses die vom Bund zugesicherten 100 Mio. Euro als "Soforthilfe". Dies will Platter bei den am Donnerstag in Wien stattfindenden Gesprächen der Landesfinanzreferenten aufs Tapet bringen, sagte er am Dienstag nach der Regierungssitzung vor Journalisten.

"Ich gehe erwartungsvoll in die Gespräche", gab sich Platter zwei Tage vor den Gesprächen in Wien, an denen alle Finanzlandesreferenten mit Ausnahme der Kärntner Landesfinanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ) teilnehmen werden, grundsätzlich optimistisch. "Ich muss aber schon darauf hinweisen, dass am Donnerstag keine Entscheidungen getroffen werden", schränkte Platter ein. Der Landeshauptmann will jedenfalls als Konsens die "Schadloshaltung" der Länder, also auch bei den durch den Wegfall des Pflegeregresses indirekt verursachten Kosten erreichen: "Ich erwarte mir eine Begleichung der Schulden".

Es gehe im Gespräch am Donnerstag vor allem darum, einen "strukturierten Prozess" einzuleiten und "Daten und Fakten" darzulegen, so der für die Landesfinanzen zuständige Landeschef. "Wir bereiten uns gerade vor und legen dann auch die Gesamtsumme der Mehrkosten dar", konkretisierte der Landeshauptmann. Im April strebe man einen "Datenabgleich" an, im Juni diesen Jahres solle es dann zu einer Entscheidung kommen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen