Pflege: NEOS "besorgt" über zu erwartende Kosten des Regress-Endes

Wien (APA) - Die NEOS haben sich nach Vorlage der Städtebund-Zahlen zu den voraussichtlichen Mehrkosten nach Wegfall des Pflegeregresses besorgt gezeigt. "Diese Studie verdeutlicht einmal mehr das Problem, vor dem wir bereits beim Beschluss der Abschaffung gewarnt haben: Das Wahlzuckerl von ÖVP, FPÖ, SPÖ und den Grünen hat sich als bittere Pille entpuppt", meinte NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker.

Er verwies etwa darauf, dass sich seit Abschaffung des Regresses die Nachfrage nach Heimplätzen massiv erhöht habe. "Das Ziel, dass Menschen möglichst lange zu Hause gepflegt oder betreut werden, wurde damit erschwert. Die Regierung steht damit vor den Scherben ihres Wahlzuckerls." Es brauche "endlich ein Umdenken weg von der teuren Pflege in Bettenburgen hin zu einer mobilen und kleingliedrig organisierten Pflege, möglichst in den eigenen vier Wänden." Dies wäre nicht nur für die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen besser, sondern auch "günstiger für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler".

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen