Pflege: NEOS "besorgt" über zu erwartende Kosten des Regress-Endes

Wien (APA) - Die NEOS haben sich nach Vorlage der Städtebund-Zahlen zu den voraussichtlichen Mehrkosten nach Wegfall des Pflegeregresses besorgt gezeigt. "Diese Studie verdeutlicht einmal mehr das Problem, vor dem wir bereits beim Beschluss der Abschaffung gewarnt haben: Das Wahlzuckerl von ÖVP, FPÖ, SPÖ und den Grünen hat sich als bittere Pille entpuppt", meinte NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker.

Er verwies etwa darauf, dass sich seit Abschaffung des Regresses die Nachfrage nach Heimplätzen massiv erhöht habe. "Das Ziel, dass Menschen möglichst lange zu Hause gepflegt oder betreut werden, wurde damit erschwert. Die Regierung steht damit vor den Scherben ihres Wahlzuckerls." Es brauche "endlich ein Umdenken weg von der teuren Pflege in Bettenburgen hin zu einer mobilen und kleingliedrig organisierten Pflege, möglichst in den eigenen vier Wänden." Dies wäre nicht nur für die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen besser, sondern auch "günstiger für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler".

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder