Pfizer-Gewinn brach ein - Börsianer enttäuscht

New York (APA/Reuters) - Der größte US-Pharmakonzern Pfizer rechnet dieses Jahr neben auslaufenden Patenten auch wegen des starken Dollar mit Gegenwind. Das Unternehmen prognostizierte am Dienstag einen Gewinn je Aktie von 2,00 bis 2,10 Dollar (1,78 bis 1,87 Euro). Am Finanzmarkt wurde zuletzt mit mehr gerechnet. Entsprechend fielen die Pfizer-Aktien vorbörslich um 0,6 Prozent.

Im vierten Quartal 2014 brach der Überschuss um mehr als die Hälfte auf 1,2 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) ein. Der Umsatz ging um drei Prozent auf 13,1 Mrd. Dollar zurück.

Weil Pfizer vergleichsweise wenig attraktive Mittel in der Entwicklung hat, versucht der Konzern zuzukaufen. Ein 118 Mrd. Dollar schweres Offert für AstraZeneca war jedoch am Widerstand des britischen Rivalen gescheitert. Stattdessen hat Pfizer mittlerweile eine Allianz mit dem deutschen Pharma-Konzern Merck eingefädelt. Sie zielt auf eine Zusammenarbeit in der Krebsmedizin.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte