Pfanner Fruchtsäfte: Umsatzrekord mit "Supersäften"

Der Vorarlberger Fruchtsaft- und Eisteeproduzent Pfanner hat im vergangenen Jahr mit 262 Mio. Euro (plus 6 Mio. bzw. 2,3 Prozent gegenüber 2016) einen Umsatzrekord erzielt. Das Familienunternehmen mit Sitz in Lauterach feiert das "bisher erfolgreichsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte".

Der geschäftsführende Gesellschafter Peter Pfanner führte das Umsatzwachstum auf "starke Produktinnovationen" und eine "Vielzahl an verkaufsfördernden Aktivitäten" zurück. Trotz des kalten und verregneten Sommers im Großteil Deutschlands und Skandinaviens habe sich der Eistee-Absatz positiv entwickelt, so Pfanner.

Der Saftmarkt wiederum sei stark gekennzeichnet gewesen von den Auswirkungen des späten Frosts, der die Obstbauern in ganz Europa vor Probleme stellte. Pfanner sei davon direkt betroffen gewesen, auch finanziell: Aufgrund der massiven Knappheit von Rohware für Apfeldirektsaft und Apfelsaftkonzentrat habe sich das Unternehmen gegen Ende des Jahres einem enormen Preisanstieg bei Apfelprodukten stellen müssen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter.

"Supersäfte"

Als starke Trends des vergangenen Jahres nannte Peter Pfanner die Diskussion um zuckerfreie oder zuckerreduzierte Getränke sowie "'Superfruits' bzw. Getränke, welche einen speziellen Zusatznutzen oder Mehrwert versprechen". Auf diesen Zug sei man mit der "Pfanner Supersaft"-Linie (hochwertige Mehrfruchtgetränke) aufgesprungen. Gepunktet habe man auch mit den zucker- und süßstofffreien Teegetränken. Im heurigen Jahr soll kalt gebrühter Kaffee ein Verkaufsschlager werden.

Darüber hinaus freute sich Peter Pfanner über den Abschluss eines 50 Mio. Euro schweren Investitionsprogramms, das die vergangenen drei Jahre maßgeblich geprägt habe. "Dieses Programm wurde Anfang 2018 mit der Fertigstellung des modernen Sozialtraktes in Lauterach abgeschlossen", sagte er. 2017 seien mit einem Aufwand von 10 Mio. Euro der Maschinenpark in Hamburg, Lauterach und Enns erneuert worden. Damit sei die Basis für eine positive Entwicklung in den kommenden Jahren gelegt. Nach einem erfolgreichen Start ins aktuelle Jahr - Pfanner sprach von einem zweistelligen prozentuellen Umsatzzuwachs - sei man optimistisch, auch für das gesamte Jahr ein "positives Gesamtergebnis" zu erzielen.

Der Fruchtsaft- und Eisteeproduzent Pfanner verfügt über Produktionsstätten in Lauterach, in Enns, in Hamburg, im italienischen Policoro und in Bar (Ukraine). Insgesamt hat der Fruchtsaftproduzent zwölf Tochterunternehmen in Europa. Von den 860 Mitarbeitern sind 390 in Österreich beschäftigt. Der Exportanteil von Pfanner blieb praktisch konstant und lag bei 81 Prozent, Hauptabsatzmärkte sind Deutschland, Italien, Österreich und Tschechien.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an