Peugeot will auf den US-Markt zurückkehren

Detroit/Paris (APA/Reuters) - Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen will wieder auf dem wichtigen US-Markt Fuß fassen. Zugleich will der Konzern alle Modelle bis 2025 auch in einer Elektroversion anbieten, wie Konzernchef Carlos Tavares auf der Automesse in Detroit am Mittwochabend sagte.

Bei den weltweiten Expansionsplänen soll Peugeot laut Tavares von der Übernahme der ehemaligen GM-Töchter Opel und Vauxhall profitieren. Die Opel-Ingenieure würden dafür sorgen, dass die künftigen Modelle in den USA nicht nur die regulatorischen Anforderungen erfüllen, sondern auch den Geschmack der amerikanischen Kunden treffen, sagte der Manager. Dort waren die Franzosen zuletzt vor mehr als 20 Jahren aktiv. Zudem dürften bis 2030 80 Prozent der PSA-Wagen mit teilweise autonomen Fahrsystemen ausgestattet sein, jedes zehnte Modell soll bis dahin komplett selbst fahren können.

Im vergangenen Jahr profitierte PSA von der Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen den Iran und der Erholung der Märkte im Europa. Der zweitgrößte europäische Hersteller nach Volkswagen steigerte 2017 seinen weltweiten Absatz um knapp sechs Prozent auf 3,15 Millionen Fahrzeuge.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker