Peugeot steigerte Umsatz nach Opel-Übernahme um 42 Prozent

Paris (APA/Reuters) - Opel hat seinem neuen französischem Mutterkonzern PSA Peucgeot Citroen zu Jahresbeginn zu einem Umsatzsprung verholfen. Die Erlöse der Peugeot-Gruppe kletterten im ersten Quartal um 42 Prozent auf 18,18 Mrd. Euro, wie das Unternehmen heute, Dienstag, mitteilte.

Auch die neue britische Tochter Vauxhall trug zu der Entwicklung bei, mit der PSA knapp hinter den Markterwartungen von 18,35 Mrd. Euro zurückblieb.

Ohne die neuen Unternehmensteile mussten sich die Franzosen mit einem Plus von 13,3 Prozent begnügen. Ihre ursprünglichen Kernmarken Peugeot, Citroen und DS brachten Umsätze von 10,21 Mrd. Euro.

Die Opel-Belegschaft in Deutschland liegt mit der neuen Muttergesellschaft über Kreuz: Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall werfen dem Unternehmen nach gut einem halben Jahr ergebnisloser Verhandlungen vor, mit einem Kahlschlag in Deutschland die Marke mit dem Blitz zu gefährden. Das Unternehmen pocht auf Lohnkürzungen, um die Arbeitskosten auf das niedrigere Niveau des Mutterkonzerns zu drücken.

Bei der heutigen Peugeot-Hauptversammlung wird mit Spannung erwartet, ob sich Konzernchef Carlos Tavares öffentlich zu dem Streit äußert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte