Peugeot weitet Produktion in Europa deutlich aus

Paris - Wegen der Erholung des europäischen Automarkts fährt Peugeot die Produktion hoch. Geplant sei eine Anhebung um 10 Prozent, kündigte der französische Autobauer heute, Dienstag, an. Im Zeitraum von Mai bis August sollen damit in Europa rund 60.000 Fahrzeuge mehr gefertigt werden.

Damit könnte der Konzern auch seine im Sanierungsplan gesteckten Ziele früher erreichen als gedacht, sagte Produktionschef Denis Martin. Bei Peugeot seien vor allem das neu aufgelegte Modell 208 und der Citroen C4 Cactus gefragt.

Die Krise in Europa überstand der Konzern nur dank einer 3 Mrd. Euro schweren Kapitalerhöhung, die den französischen Staat und den chinesischen Hersteller Dongfeng zu Großaktionären machten. Der neue Peugeot-Chef Carlos Tavares soll die Kosten senken, die Modellpalette ausmisten und höhere Preise durchsetzen. 2014 konnte der Verlust zumindest deutlich reduziert werden.

Vor allem die Nachfrage nach Mittelklassewagen zog zuletzt kräftig an. Im März stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union um 10,6 Prozent.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen