Peugeot wächst wieder - Auto-Nachfrage in Europa zieht deutlich an

Paris, 26. Okt (Reuters) - Die große Abhängigkeit vom europäischen Automarkt hat sich für Peugeot im dritten Quartal als Segen erwiesen. Insgesamt kletterte der Umsatz in den Sommermonaten um 3,2 Prozent auf 12,39 Milliarden Euro, wie das Pariser Unternehmen am Montag mitteilte. Dazu trugen unter anderem Preiserhöhungen bei. In Europa zog die Nachfrage nach der jahrelangen Krise wieder deutlich an. Das Absatzplus von Peugeot summierte sich hier auf gut sechs Prozent.

Eigentlich will Firmenchef Carlos Tavares den Auto-Hersteller breiter aufstellen. Denn die Abhängigkeit vom europäischen Markt, der für mehr als 60 Prozent des Absatzes steht, war lange ein Fluch für die Franzosen. Derzeit hat die Branche aber anderswo Probleme, vor allem in Russland und Südamerika, aber auch in China. Weltweit ging der Peugeot-Absatz um über vier Prozent zurück, in Asien sogar um 17 Prozent. Für Europa erhöhte der Volkswagen -Konkurrent unterdessen seine Prognose für den Gesamtmarkt 2015 um zwei Punkte auf acht Prozent.

San Diego (Kalifornien) (APA/dpa) - Im Bemühen um mehr Sicherheit bei autonom fahrenden Autos fordert der Chiphersteller Qualcomm klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
 

Newsticker

Qualcomm-Vorstand: Politik muss Vorgaben machen für autonomes Fahren

Wien/Wels (APA) - KTM-Chef Stefan Pierer wird erneut ein freiwilliges Übernahmeangebot für den börsennotierten deutschen Autozulieferer SHW AG legen. Pierer ist bereits Hauptaktionär des Unternehmens. Das Erwerbsangebot an die SHW-Aktionäre diene dem strategischen Ausbau der bestehenden Beteiligung von 49,38 auf bis zu 75,1 Prozent, teilte die zur Pierer Industries AG zählende SHW Beteiligungs GmbH am Montag mit.
 

Newsticker

KTM mit neuem Übernahmeangebot für deutsche SHW

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt vor einem Deregulierungswettlauf mit Großbritannien nach dem Brexit. "Manche britischen Politiker rechnen sich ja Vorteile im Wettbewerb der Finanzplätze aus. Einen Deregulierungswettbewerb hielte ich aber für äußerst gefährlich", sagte Dombret im Interview mit "Welt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht.
 

Newsticker

Bundesbanker warnt vor Deregulierungswettlauf nach dem Brexit