Petrobras verkauft Beteiligungen in Argentinien und Chile

Rio de Janeiro - Der unter einem Rekordverlust und einer Korruptionsaffäre ächzende Ölkonzern Petrobras in Brasilien hat Beteiligungen in Argentinien und Chile für insgesamt 1,38 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. Euro) verkauft.

Ein Anteil von rund 67 Prozent der Beteiligung an Petrobras Argentina ging für 892 Mio. Dollar an die Gruppe Pampa Energia, die komplette Tochterfirma Petrobras Chile Distribution für 490 Mio. an die Southern Cross Gruppe, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Die Zustimmung der zuständigen Behörden steht noch aus. Petrobras hatte im März einen Rekordverlust von 9,6 Mrd. Dollar für das vergangene Jahr ausgewiesen. Zudem ist der staatliche Konzern mit 100,4 Mrd. Dollar verschuldet.

Im Jahr 2014, als der Verlust bei 7,2 Mrd. Dollar lag, hatte das Unternehmen eingeräumt, dass etwa ein Drittel dieser Summe - rund zwei Milliarden Dollar- in den vergangenen zehn Jahren für Bestechungsgelder geflossen war. Zudem setzt der gefallene Ölpreis dem Konzern zu. Die Korruptionsaffäre hat der regierenden Arbeiterpartei PT von Präsidentin Dilma Rousseff schwer geschadet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro