Petro Welt prüft Werksausbau in Russland

Wien (APA) - Die Petro Welt Technologies AG, die frühere C.A.T. oil AG, prüft den Ausbau ihrer Proppant-Fabrik in Russland. Der Vorstand habe die Ausarbeitung einer Projektdokumentation für den Bau der zweiten Produktionslinie in Kopeisk genehmigt, um WellProp Russias jährliche Produktionskapazität von 50.000 auf 100.000 Tonnen Proppant zu verdoppelt, teilte Petro Welt am Montag mit.

Proppant ist ein Material - Sand oder Keramik - das beim hydraulischen Fracking verwendet wird.

Die Untersuchung werde Finanz- und Konstruktionsteile umfassen, um den wirtschaftlichen Wert und das Investitionsbudget des Unternehmens zu bewerten. Petro Welt entwickle eine alternative Rohstoffbasis für die neue Produktionslinie, die bei niedrigeren Herstellungskosten die niedrigere Qualität beibehalten könne.

Mit der Inbetriebnahme der zweiten Linie könne nach Petro-Welt-Prognosen der heuer erwartet Jahresumsatz von 18 Mio. auf 25 bis 30 Mio. Euro 2021-2022 gesteigert werden. Der Investitionsbedarf wird auf 17 bis 18 Mio. Euro geschätzt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

Newsticker

Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

Newsticker

OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

Newsticker

Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018