Peter Stöger erhält Millionenvertrag - bis 2020

Peter Stöger hat es geschafft: Der Wiener in Dienst des 1. FC Köln hat die Herzen der Kölner Fans, der Vorstandschaft und vor allem auf der mitunter zu Blutgrätschen neigenden Medien erobert. Und dafür gibt es einen Langfristvertrag - zu einer kolportierten Millionengage.

Köln. "In der Ruhe liegt die Kraft", so lautet unter anderem (unausgesprochen) das Credo der Fußball-Trainers Peter Stöger. Er hat beim deutschen Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln nun einen neuen Langzeitvertrag erhalten. Um drei weitere Jahre bis Juni 2020 wurde der Kontrakt verlängert - was zuletzt außerhalb jeglicher Diskussion war.

Stöger hat das geschafft, was vielen, teils namhaften und teuren Trainern (wie der deutsche Ex-Austria-Trainer Christoph Daum) zuvor nicht gelungen war. Er hat mit ambitionierten Spielers ein schlagkräftige Truppe gebaut. Taktisch und technisch alles rausholt, was man nur mit effektiver Kleinstarbeit auch nur erreichen konnte.

Im Sommer 2013 hatte er sogar die Teilnahme an der Champions League nach dem Meistertitel mit der Wiener Austria hinten an gestellt. Und war nach Deutschland gewechselt. Und ausgerechnet zu einem Zweitligaklub, bei dem es im vergangenen Jahrzehnt ständig rauf und runter ging. Überdies hatte der deutsche Traditionsklub stets ein chronisches Finanzproblem, emotional war der Klub immer hin- und hergerissen. Die Eigendefinition des Klubs lautet stets: Der "Effzeh" müsste eigentlich stets um die Meisterschaft spielen.

In diesem Umfeld war's für Stöger freilich nicht einfach, die Erwartungen auf den Boden der Realität zubringen. Die Vorschusslorbeeren war eher nicht ermutigend. Die Vurteile gespickt mit den üblichen Vorutreilen gegenüber die Alpenländler.

Die Emotionen hat der frühere ÖFB-Internationale gezähmt. Und er hat geliefert. Den 1.FC Köln führte er bereits in seinem ersten Jahr in die Bundesliga. Im Vorjahr hat er solide die Klasse gehalten. Vor dem Frühjahrsauftakt am Wochenende liegen die Kölner in der Tabelle auf Rang neun.

Der bisherige Vertrag von Stöger war bis 2017 datiert. Bereits mit dessen Erfüllung wäre der Österreicher zum längstdienenden Trainer der Clubgeschichte avanciert. Bisheriger Rekordhalter ist der renomierte Coach Hennes Weisweiler, der die Kölner dreimal trainiert hat - von 1948 bis 1952, von 1955 bis 1958 und von 1976 bis 1980.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert