Peter Gaugg wird neuer Geschäftsführer der Silvretta Montafon GmbH

Der ehemalige Vorstandschef der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), Peter Gaugg, wird Geschäftsführer der Silvretta Montafon GmbH, die im Eigentum der BTV steht. Gaugg wird das Unternehmen gemeinsam mit Peter Marko leiten, der bereits seit August 2013 als Chef der Silvretta Montafon GmbH fungiert. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender - anstelle von Gaugg - wird der aktuelle BTV-Chef Gerhard Burtscher.

Marko werde weiterhin das operative Geschäft verantworten, während Gaugg alle strategischen Aufgaben übernehmen soll, teilte die BTV am Dienstag mit. Kern der GmbH ist das Skigebiet Silvretta Montafon mit 140 Pistenkilometern, das als "sportlichstes Skigebiet" beworben wird. Als Themenbereiche mit Potenzial nannten die beiden Geschäftsführer die Weiterentwicklung des Sommertourismus, die Schaffung weiterer Gästebetten sowie die intensive Ausbildung der Mitarbeiter. "Die Pflichtinvestitionen sind erledigt, jetzt kommt die Kür", befand der neue Aufsichtsratschef Burtscher.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder