2014 machten sich 37.120 Personen selbstständig - Gründerzahl stabil

Die Gründung von Unternehmen ist in Österreich noch immer eine Männerdomäne. Der Frauenanteil bei Unternehmensgründungen ist im Vorjahr stagniert. Knapp ein Viertel der Gründer sind Personaldienstleister - ein Großteil davon sind in der Pflege beschäftigt.

Wien. Im Vorjahr haben sich 37.120 Personen für die Selbstständigkeit entschieden. 8.630 davon waren Personaldienstleister, die großteils in der Pflege tätig sind und ihren Wohnsitz teilweise in den benachbarten osteuropäischen Staaten haben. Damit blieb die Gründerzahl gegenüber dem Vorjahr stabil. Nach fünf Jahren sind 68 Prozent der Gründer noch immer aktiv.

Den größten Anteil der Gründer machen gewerbliche Dienstleister aus, zum Beispiel als Sicherheitsdienste oder als Personaldienstleister. Ihnen folgen die Unternehmens- und IT-Berater und dahinter die Branche Werbung und Marktkommunikation, gab Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl am Dienstag bekannt. 75 Prozent der Gründer starten als Einzelunternehmer, 15 Prozent versuchen es mit einer GmbH. Diese Unternehmensform hat dank der umstrittenen GmbH light, für die deutlich weniger Stammkapital eingebracht werden muss, deutlich zugelegt.

Nach wie vor ist das Gründen eine Männerdomäne. 43,5 Prozent der Gründer sind Frauen, ihr Anteil hat im Vorjahr gegenüber 2013 stagniert. Das Durchschnittsalter des Gründers liegt bei 37,4 Jahren.

Als wichtigster Grund für den Sprung in die Selbstständigkeit wird die Flexibilität bei der Zeit- und Lebensplanung genannt, es folgen der Wunsch Verantwortung zu tragen und sein eigener Chef zu sein. Laut einer Wirtschaftskammer-Umfrage gaben rund 60 Prozent (bei Mehrfachnennungen) diese Beweggründe an. 10 Prozent sagten, dass sie in die Selbstständigkeit gedrängt wurden.

Infos unter www.gruenderservice.at

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro