Peinliche Panne: Deutsche Bank überwies Hedgefonds versehentlich 6 Mrd. Dollar

Peinliche Überweisungspanne bei der Deutschen Bank: Ein Mitarbeiter des Geldhauses in London hat nach einem Bericht der "Financial Times" im Juni versehentlich 6 Mrd. Dollar (5,3 Mrd. Euro) auf ein Konto eines US-Hedgefonds überwiesen. Grund sei ein sogenannter Fat-finger-Fehler gewesen - ein Vertipper, bei dem zu viele Nullen eingegeben wurden.

Im Umfeld der Bank hieß es, das Geld sei auf einem Zwischenkonto gelandet und sofort zurückgeholt worden. Niemandem sei ein finanzieller Schaden entstanden.

Verursacher war laut "FT" ein relativ neuer Mitarbeiter im Bereich Devisenhandel. Die Bank meldete dem Bericht zufolge den Vorfall den Aufsichtsbehörden in den USA, Europa und Großbritannien. Bei Geschäften mit Hedgefonds sammelten Banken in der Regel die verschiedenen Transaktionen eines Tages und überwiesen das Geld am Ende des Handelstages, schrieb das Blatt.

Allerdings werfe die Panne die Frage auf, warum das Vier-Augen-Prinzip in dem Fall nicht gegriffen habe. Jedes Geschäft müsse von einem Mitarbeiter gegengeprüft werden. Zwar seien solche Fehler überraschend gängig, allerdings sei das Volumen außergewöhnlich, zitierte das Blatt zwei Branchenkenner. Das Geldhaus wollte den Bericht am Dienstag nicht kommentieren.

Die Deutsche Bank unter Führung des neuen Co-Chefs John Cryan hatte am Wochenende einen radikalen Umbau verkündet. Unter anderem soll das mächtige Investmentbanking aufgespalten werden. Zahlreiche Skandale hatten in der Vergangenheit den Ruf der Bank beschädigt, dazu gehörten Zinsmanipulationen und fragwürdige Hypothekengeschäfte.

London (APA/Reuters) - Die britische Industrie hat im Jänner wegen der starken Auslandsnachfrage viele Aufträge an Land gezogen. Das entsprechende Barometer fiel zwar um 3 auf 14 Punkte, wie der Branchenverband Confederation of British Industry (CBI) am Dienstag zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Im Vormonat war allerdings auch der beste Wert seit August 1988 erreicht worden.
 

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Umfrage: Britische Industrie mit vielen Neuaufträgen

London/Frankfurt (APA/Reuters) - Erstmals seit dem Brexit-Referendum vor eineinhalb Jahren hat der Kurs des Pfund Sterling die Marke von 1,40 Dollar kurzzeitig übersprungen. Die britische Währung verteuerte sich am Dienstag auf bis zu 1,4003 Dollar.
 

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Pfund knackte seit Brexit-Votum erstmals 1,40er-Dollar-Marke

London (APA/Reuters) - Der Spirituosen-Hersteller Bacardi übernimmt in einem Milliardendeal den Tequila-Produzenten Patron Spirits. Der erste große Zukauf des neuen Chefs Mahesh Madhavan bewertet den Tequila-Anbieter mit 5,1 Mrd. Dollar.
 

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Tequila-Milliardendela: Bacardi schluckt Patron