Peek & Cloppenburg ändert Dienstverträge in Österreich

Die deutsche Bekleidungskette Peek & Cloppenburg ändert in Österreich in großem Stil die Dienstverträge, schreibt der "Standard" (Donnerstag). Auslöser sei das mit Jahresbeginn in Kraft getretene Lohn- und Sozialdumpinggesetz. Die Wiener Zentrale nannte gegenüber der Zeitung keine Details, man sei aber "in engem Austausch mit dem Zentralbetriebsrat".

Im Zuge der Gesetzesänderungen "müssen die bestehenden Systeme und Verträge geprüft und bestimmte Klauseln in Einzelverträgen mitunter an die neue Rechtslage angepasst werden", wird Peek & Cloppenburg zitiert. Neben dem Sozialdumpinggesetz führt der Konzern auch noch ein "Arbeitsmarktänderungspaket in Abstimmung mit dem Handelskollektivvertrag" ins Treffen.

Was Sozialdumping betrifft, geht es im Handel in der Regel um die Sorge vor falschen Gehaltseinstufungen der Beschäftigten. Arbeitgebern, die deswegen etwa zu geringe Zuschläge zahlen, drohen Verwaltungsstrafen.

P&C will laut "Standard" weiters eine Abteilung der Wiener Zentrale auflösen und nach Düsseldorf verlagern. Kündigungen seien deswegen keine geplant. Das Unternehmen bestätigte die Verlagerung nicht. Vor wenigen Jahren wanderte die Verantwortung fürs Online-Geschäft von Österreich nach Deutschland.

Die Peek & Cloppenburg KG beschäftigt laut "FirmenCompass" rund 2.000 Mitarbeiter.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an