Peek & Cloppenburg ändert Dienstverträge in Österreich

Die deutsche Bekleidungskette Peek & Cloppenburg ändert in Österreich in großem Stil die Dienstverträge, schreibt der "Standard" (Donnerstag). Auslöser sei das mit Jahresbeginn in Kraft getretene Lohn- und Sozialdumpinggesetz. Die Wiener Zentrale nannte gegenüber der Zeitung keine Details, man sei aber "in engem Austausch mit dem Zentralbetriebsrat".

Im Zuge der Gesetzesänderungen "müssen die bestehenden Systeme und Verträge geprüft und bestimmte Klauseln in Einzelverträgen mitunter an die neue Rechtslage angepasst werden", wird Peek & Cloppenburg zitiert. Neben dem Sozialdumpinggesetz führt der Konzern auch noch ein "Arbeitsmarktänderungspaket in Abstimmung mit dem Handelskollektivvertrag" ins Treffen.

Was Sozialdumping betrifft, geht es im Handel in der Regel um die Sorge vor falschen Gehaltseinstufungen der Beschäftigten. Arbeitgebern, die deswegen etwa zu geringe Zuschläge zahlen, drohen Verwaltungsstrafen.

P&C will laut "Standard" weiters eine Abteilung der Wiener Zentrale auflösen und nach Düsseldorf verlagern. Kündigungen seien deswegen keine geplant. Das Unternehmen bestätigte die Verlagerung nicht. Vor wenigen Jahren wanderte die Verantwortung fürs Online-Geschäft von Österreich nach Deutschland.

Die Peek & Cloppenburg KG beschäftigt laut "FirmenCompass" rund 2.000 Mitarbeiter.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn