Peek & Cloppenburg ändert Dienstverträge in Österreich

Die deutsche Bekleidungskette Peek & Cloppenburg ändert in Österreich in großem Stil die Dienstverträge, schreibt der "Standard" (Donnerstag). Auslöser sei das mit Jahresbeginn in Kraft getretene Lohn- und Sozialdumpinggesetz. Die Wiener Zentrale nannte gegenüber der Zeitung keine Details, man sei aber "in engem Austausch mit dem Zentralbetriebsrat".

Im Zuge der Gesetzesänderungen "müssen die bestehenden Systeme und Verträge geprüft und bestimmte Klauseln in Einzelverträgen mitunter an die neue Rechtslage angepasst werden", wird Peek & Cloppenburg zitiert. Neben dem Sozialdumpinggesetz führt der Konzern auch noch ein "Arbeitsmarktänderungspaket in Abstimmung mit dem Handelskollektivvertrag" ins Treffen.

Was Sozialdumping betrifft, geht es im Handel in der Regel um die Sorge vor falschen Gehaltseinstufungen der Beschäftigten. Arbeitgebern, die deswegen etwa zu geringe Zuschläge zahlen, drohen Verwaltungsstrafen.

P&C will laut "Standard" weiters eine Abteilung der Wiener Zentrale auflösen und nach Düsseldorf verlagern. Kündigungen seien deswegen keine geplant. Das Unternehmen bestätigte die Verlagerung nicht. Vor wenigen Jahren wanderte die Verantwortung fürs Online-Geschäft von Österreich nach Deutschland.

Die Peek & Cloppenburg KG beschäftigt laut "FirmenCompass" rund 2.000 Mitarbeiter.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite